Ihre Investition in die Bildung.
Ihre Meisterwerke und Sammlerstücke.

Wir verstehen uns als Verlag und verlässlicher Partner in den Bereichen Faksimile, Kunst & Bildung. Wir greifen in allen Bereichen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück und verbinden Innovation mit Tradition.

Kunsthandwerk Faksimile

Kunsthandwerk 
Faksimile

Ein Faksimile ist ein Stück Geschichte. Ein kunsthistorisches Erbe in seiner schönsten Form. Das Wort „Faksimile“ ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet „ähnlich oder originalgetreu machen“. Faksimile-Editionen sind originalgetreue Wiedergaben von bedeutenden Handschriften und Büchern des Mittelalters und der Renaissance. 
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Meisterwerke, Kunstschätze und Sammlerstücke

Meisterwerke, Kunstschätze und Sammlerstücke

Lassen Sie sich von der Schönheit den Atem rauben, erleben Sie ein Stück Geschichte, lassen Sie sich verführen zum Sehen und fühlen Sie die Emotionen. Ob Kunstliebhaber oder Sammler: Die DOMI Exclusiv GmbH öffnet Ihnen die Tür in eine faszinierende Welt der Kunst: Eine Welt voller Meisterwerke, Kunstschätze und Sammlerstücke. 
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SchülerASS

Mit mehr wissen einen schritt voraus

Wir sind Ihr verlässlicher Partner im Bereich Bildung. Wir greifen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück und haben Altbewährtes mit innovativen, nachhaltigen Konzepten vermischt, wodurch wir als Ihr kompetenter Komplettanbieter in sämtlichen Fragen und Lebensphasen, rund um das Thema Bildung glänzen und überzeugen können. 
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Papst Franziskus - Michael Kriegler

Über uns

Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt! Das werden Sie schon oft gehört haben. Bei uns ist da aber nicht nur ein Vorsatz, sondern gelebte Unternehmensphilosophie. Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Gebot. Faksimile, Kunst und  Bildung sind Themen, die eine persönliche und individuelle Beratung erfordern. Von uns bekommt Ihre Bildungsinvestition und Ihr Kunstgeschmack 100%-ige Aufmerksamkeit.

Wir öffnen exklusiv für Sie die Türen unseres Showrooms. Nach Terminvereinbarung können Sie ungestört und in privater Wohlfühlatmosphäre unsere Beratungsleistung in Anspruch nehmen. Wir richten uns hier völlig nach Ihren Wünschen und zeitlichen Vorgaben. Gern beraten wir Sie auch in Ihrem gewünschten Umfeld, ob bei Ihnen Zuhause oder an einem Ort an dem Sie sich wohlfühlen, uns ist kein Weg zu weit.

 

Ihr Team der DOMI Exclusiv GmbH

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FAKSIMILE

Kunsthandwerk Faksimile

Kunsthandwerk Faksimile

Ein Faksimile ist ein Stück Geschichte. Ein kunsthistorisches Erbe in seiner schönsten Form.

Das Wort „Faksimile“ ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet „ähnlich oder originalgetreu machen“. Faksimile-Editionen sind originalgetreue Wiedergaben von bedeutenden Handschriften und Büchern des Mittelalters und der Renaissance. Die sonst in Nationalbibliotheken und Museen gehüteten Schätze werden so exklusiv für Kunstliebhaber und Sammler in limitierter Form zugänglich. Faksimile erschließen Meisterwerke der Vergangenheit und sichern sie für die Zukunft.

Technik trifft auf Liebe zum Detail
Die Ästhetik und Charakteristika des Originals zu erhalten, ist unser höchster Anspruch. Farbtöne, Gold- und Silberveredelungen sowie Altersspuren oder Unregelmäßigkeiten werden getreu dem Original auch im Faksimile sichtbar. Technisch und handwerklich perfekte Realisierung spiegeln den Geist und die Anmutung des Originals wieder. Jede Seite der Handschrift wird gewissenhaft in digitaler Form aufgenommen. Die so erhaltenen Bilddaten werden für den Druck separiert. Auf der Grundlage dieser Farbseparation werden erste Probedrucke erstellt. Diese werden so lange und so oft mit dem Original verglichen und korrigiert, bis die Farben exakt übereinstimmen. Erst dann beginnen wir zu drucken. Mit viel Geduld, Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick entstehend so die einzigartigen Faksimile-Editionen.

Goldenes Handwerk
Gold spielte in mittelalterlichen Handschriften eine zentrale Rolle. Es besitzt hohen Symbolcharakter und dekorativen Wert. Gold als Symbol für Unvergänglichkeit, das göttliche Wort, Reichtum und Macht. Mit handwerklicher Präzision und mittels speziellen Verfahren wird auch im Faksimile Echtgold (mind. 22 Karat) aufgetragen. Um der Ästhetik des Originals zu entsprechen, wird auch die Patina rekonstruiert. 

In jedem einzelnen Fall sind die Faksimile ein perfektes Abbild kulturhistorischer Buchkunst!
Die Wertentwicklung von "limitierten" und "vergriffenen" Faksimiles unterliegt ähnlichen Bedingungen wie z.B. der Kunstmarkt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ein Werterhalt oder eine Wertsteigerung des Faksimile wird daher ausdrücklich nicht zugesichert.

ALBANI PSALTER

ALBANI PSALTER

HS St. God. 1 der Dombibliothek Hildesheim
(Eigentum der Basilika St. Godehard, Hildesheim)

Schnütgen-Museum, Köln, Inv. Nr. M694 211 Blätter im Format 18,4 x 27,6 cm. 46 Miniaturseiten, 214 großformatige Bild-Initialen. Der Faksimile-Einband (bordeauxrotes Leder mit Blindprägung) hat einen zeitgenössischen englische Einband des 12. Jahrhunderts zum Vorbild. Kommentarband mit Beiträgen von Jane Geddes und Peter Kidd.

Kassette: Leder mit Goldprägung. Die Auflage ist auf weltweit 1125 nummerierte Exemplare limitiert.

Es ist, als hätten die Künstler des Albani-Psalters, Schreiber und Maler, die Gesänge im Ohr gehabt, als sie zwischen 1123 und 1135 die Psalmen König Davids in einer unglaublich reichen Prachthandschrift festhielten.


Die beeindruckenden Miniaturen und Bildinitialen reihen sich in der Handschrift derart ausdrucksstark und leuchtend farbig, lebendig und expressiv aneinander, dass man meint, sie bewegten sich zum Rhythmus der Musik. Eine fantastische Bildergalerie aus der Blütezeit der englischen Buchkunst.

Hohe Kunst der Romanik

Die englische Romanik wird oft als die interessanteste Zeit der insularen Miniaturkunst beurteilt. Es war eine Periode des Übergangs und des Experimentierens. Durch die glückliche Vermischung byzantinischer und ottonischer Einflüsse mit angelsächsischen Elementen entstand ein neuer, eigenständiger, dramatisch-expressiver Stil.

 

Der beliebteste Text des Mittelalters

Die Psalmen gehörten im Mittelalter zu den beliebtesten und bekanntesten Texten der biblischen Literatur, sowohl im privaten wie im kirchlichen Bereich. Sie wurden von Klerikern wie von Laien täglich rezitiert und sogar als Übungstext verwendet, um Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen. Zusätzlich zu den 150 lateinischen Psalmen (gallicanische Version) wurden in den Albani-Psalter, neben dem Kalender am Anfang sowie den Litaneien und Gebeten am Ende, noch zwei außergewöhnliche Texte aufgenommen: die Alexius-Vita und ein Brief Papst Gregors des Großen, in dem er die Bildervielfalt als Lehrmittel verteidigt. Das Alexius-Lied gehört zu den ältesten erhaltenen Texten der altfranzösischen Literatur. Es ist noch vor dem Rolandslied entstanden und wurde aufgrund der Parallelen mit der Biografie der Empfängerin des Prachtpsalters dem Codex beigefügt.

 

Der Psalter als Prachthandschrift für eine Dame

Die Handschrift wurde vermutlich von Geoffrey de Gorham, Abt von St. Albans, für Christina von Markyate, mit der ihn eine enge Freundschaft verband, in der Schreibstube der unweit von London gelegenen Abtei in Auftrag gegeben. Christina stammte aus einer wohlhabenden angelsächsischen Familie und beschloss schon früh, ihr Leben Gott zu widmen – so floh sie aus einer arrangierten Ehe und zog sich in die Einsiedelei bei Markyate zurück. Dort lernte sie Geoffrey kennen, der zu ihrem Förderer und Freund wurde - eine besondere Beziehung, der wir diesen einzigartigen Psalter verdanken.

 

46 strahlende Miniaturseiten

 

Der eindrucksvolle Miniaturzyklus wurde von dem Hauptkünstler des Psalters, dem „Alexius-Meister“ gemalt. Die außergewöhnlich reiche Szenenfolge am Beginn des Buches besticht durch kräftige Deckfarbenmalerei mit eleganten, extrem lang gezogenen Figuren, die meist im Profil dargestellt sind. Der Künstler modelliert die zarten Körper durch ein kompliziertes System von tonigen Schatten und Lichtlinien nach byzantinischem Vorbild. Die Hintergründe sind in farbigen Blöcken und mit einer komplizierten Architektur gestaltet. Der Einfluss ottonischer Kunst ist unverkennbar. Blau, Grün und Purpur dominieren jede einzelne Bildkomposition des englischen Bilderzyklus. Alle Miniaturen werden von einem goldumrandeten Rahmen begrenzt, der seinerseits mit prachtvollen Mäanderbändern in unglaublichem Variantenreichtum gefüllt ist. Es handelt sich bei den Darstellungen um die ältesten erhaltenen Buchmalereien der englischen Romanik überhaupt. Der erzählerische Stil der Bilder und die Profildarstellungen lassen vermuten, dass geistliche Schauspiele die Darstellungsweise beeinflussten. Die 46 Miniaturseiten sind Zeugnis einer gelungenen ikonografischen Symbiose angelsächsischer, ottonischer und byzantinischer Kunst, kombiniert mit dem kreativen Drang zu einem eigenständigen künstlerischen Ausdruck.

 

214 farbgewaltige Bild-Initialen

In der Ausführung der großformatigen historisierenden Initialen verschmelzen Bild und Initiale zu einer neuen Gestaltungsform. Konsequent halten die Künstler – vermutlich waren drei Hände an der Ausführung der Initialen beteiligt – das Gestaltungsmodell bis zum Ende durch: Alle Psalmen werden durch historisierende Initialen eingeleitet, ebenso die nachfolgenden Gesänge, Glaubensbekenntnisse, Litaneien und Gebete. Die Verbindung zwischen Text und Bild zeigt eine unglaubliche Erfindungskraft, mit der das Unanschauliche anschaulich gemacht wird. Die Themen der Psalmen und der nachfolgenden Texte werden stets durch kleine rubrizierte Überschriften genannt, auf die häufig eine der in den Initialen dargestellten Personen im Zeigegestus hinweist.

 

Die „Alexius-Lage“

Im Anschluss an den prachtvollen Bilderzyklus befinden sich in einer Lage, von anderer Hand geschrieben, zwei ungewöhnliche Texte: die Vita des Alexius und ein Brief Papst Gregors des Großen. In einer fortlaufenden Bilderzählung wird in Altfranzösisch das Leben Alexius, der wie Christina von Markyate aus seiner Ehe geflohen war, um als Einsiedler zu leben, niedergeschrieben und illustriert. Darauf folgt ein Brief von Papst Gregor dem Großen, in dem er den Gebrauch der Bilder würdigt und deren Zerstörung missbilligt. Die Lage war wohl nicht von Anfang an für diesen Psalter realisiert worden, wurde aber wegen des direkten Bezugs zum Leben der Empfängerin der Handschrift beigebunden. Die Zusammenführung eines einmaligen Kunst- und Kulturdenkmals In der hier erstmals angezeigten Faksimile-Edition werden die von der Dombibliothek verwaltete Handschrift der Hildesheimer Basilika St. Godehard und das im Kölner Schnütgen-Museum aufbewahrte Einzelblatt des Codex endlich wieder zusammengeführt.

 

Ein Meilenstein in der Geschichte der Buchmalerei

Der Albani-Psalter gehört zu den bedeutendsten und am reichsten ausgestatteten Psalter-Handschriften und zu den schönsten Codices der englischen Buchmalerei üerhaupt. Nicht nur die Dramatik der ganzseitigen Miniaturen hält den Betrachter gefangen, die expressiven Bild-Initialen in meist halb- oder ganzseitigem Format vermitteln in faszinierender Weise auch den Beginn einer neuen künstlerischen Ausdrucksform, die vom Klang der Psalmen geprägt war.

DAS GOLDENE HILDESHEIMER KALENDARIUM

DAS GOLDENE HILDESHEIMER KALENDARIUM

Ein Höhepunkt Deutscher Buchmalerei

Das Goldene Hildesheimer Kalendarium aus der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel gehört zu den eindrucksvollsten frühgotischen Prachthandschriften Deutschlands: Der 16-seitige Kodex umfasst heute neun Bildseiten aus einer Pergamenthandschrift stattlicher Größe (30,9 x 22,5 cm).

Erhalten sind ein vollständiger Kalender mit reichem Architekturschmuck und liebevoll ausgestalteten Tierkreiszeichen sowie zwei prachtvolle Bildseiten mit insgesamt 5 Darstellungen zum Leben Christi:


Verkündigung, Geburt, der Tod am Kreuz, Christi Himmelfahrt und die Maiestas Domini, ausgeführt in expressiver Deckfarbenmalerei vor strahlendem Goldgrund.

Die Edition

Das Goldene Hildesheimer Kalendarium Faksimile des Cod. Guelf. 13. Aug. 2°. Erscheint in einer einmaligen nummerierten Auflage von 980 Exemplaren. Das Faksimile umfasst 16 Seiten des Originals im Format 30,9 x 22,5 cm und ist mit Echtgold (231/2 Karat) gefertigt. Hildesheim,

Mitte 13. Jahrhundert Das Goldene Hildesheimer Kalendarium ist ein hervorragendes Bei spiel für den so genannten Zackenstil. Diese eigenständige Stilform des 13. Jahrhunderts verbindet zwei Stilrichtungen, nämlich die emotional geprägte byzantinische Kunst mit der westlichen Frühgotik, die sich durch ihre lebendige, dramatische Ausdrucksweise auszeichnet. Kennzeichnend für den Zackenstil sind hartkantige, farblich brillante Gewandformen vor großflächigem Goldgrund. Die Entstehung des Goldenen Hildesheimer Kalendariums fällt in die Blütezeit sächsischer Buchmalerei. Ihre künstlerische Vorbildfunktion reichte bis nach Gotland, Franken und Böhmen. Die sächsische Buchkunst dieser Zeit wurde zu einem Synonym für die Malerei in der staufischen Hochkultur unter Kaiser Friedrich II.

Kostbarkeit für hohe Feiertage

Die Kalender- und Bildseiten des Goldenen Hildesheimer Kalendariums gehörten vermutlich zu einer liturgischen Prachthandschrift, die nur zur Feier der Messe an den höchsten kirchlichen Feiertagen benutzt werden durfte. Geschrieben wurde das Kalendarium für eine bedeutende kirchliche Institution in Sachsen. Nach neuesten Forschungsergebnissen dürftees für das Servatiusstift in Quedli nburg hergestellt worden sein. Das Servatiusstift wurde als Grablege für Heinrich I. (gest. 936) gegründet und wa r somit eines der vornehmsten Reichsstifte in ganz Deutschland. Gesichert ist, dass hier im14. Jahrhundert nekrologische Notizen in den Kalender eingetragen wurden.

Tradition verpflichtet: Das Skriptorium

Das Goldene Hildesheimer Kalendarium entstand um die Mitte des 13. Jahrhunderts an einem traditionsreichen Ort: im Skriptorium des Benediktinerklosters St. Michael in Hildesheim.

DAS WIENER MUSTERBUCH

DAS WIENER MUSTERBUCH

Brillanz und Virtuosität eines böhmischen Künstlers um 1400

56 weiß und rot gehöhte Federzeichnungen auf grünlichem Papier, montiert auf zusammenklappbaren Holztäfelchen (jeweils 9,5 cm hoch und 9 cm breit), in einem Lederfutteral, um 1410 bis 1420 in Böhmen oder Österreich entstanden. Sie dienten einem Wanderkünstler wohl als Mustersammlung. Die Darstellungen von 56 Köpfen, Brustbildern sowie Tieren und Fabelwesen zeigen Einflüsse aus Böhmen, Frankreich und Italien und geben einen Eindruck vom Formenreichtum des „Internationalen Stils“.

Der Kommentarband

Für den Kommentar zum Wiener Musterbuch konnte Frau Dr. Maria Theisen von der Kommission für Schrift und Buchwesen der Österreichische Akademie der Wissenschaften und Wissenschaftlerin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien gewonnen werden. Prof. Dr. Eberhard König erläutert im Anhang die Bedeutung und Rolle der Musterbücher in der mittelalterlichen Kunst.

Die Edition

Faksimile-Edition des Musterbuchs Inv.-Nr. KK 5003/5004 aus der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien. Die Auflage ist weltweit streng auf 800 Exemplare limitiert. Die Faksimile-Edition wird in einer originalgetreuen Nachbildung des Lederfutterals mit reicher Blindprägung geliefert.

56 Silberstiftzeichnungen Eines unbekannten böhmischen Meisters.

Ein einzigartiges, rätselhaftes Kunstwerk

Das an großen Kunstschätzen wahrlich reiche Kunsthistorische Museum in Wien besitzt ein Kleinod, das in seiner Art und künstlerischen Ausformung einzigartig und gleichzeitig ein wirklich rätselhaftes Objekt ist: das so genannte Wiener Musterbuch. Obwohl es in der Literatur gemeinhin als Musterbuch bezeichnet wird, ist seine eigentliche Bestimmung noch unklar. Insgesamt 56 Silberstiftzeichnungen umfasst die Sammlung eines unbekannten böhmischen Meisters. Sie sind in großer Meisterschaft ausgeführt und zart mit Farben gehöht. Der Künstler hat mit seinem Werk den faszinierenden Formenreichtum des „Internationalen Stils“, wie er in der Zeit um 1400 vorherrschend war, in perfekter Weise umgesetzt. Die äußerst feinen Zeichnungen sind zudem durch zarte Pinselstriche in Weiß und Rot modelliert und erhalten so – trotz ihres kleinen Formats – eine unglaubliche Plastizität.

Ahorntafeln und Lederschnitt-Etui – ein kostbarer Rahmen für ein
edles Kunstwerk

Schon die äußere Form ist ungewöhnlich: insgesamt 14 Täfelchen aus Ahornholz werden von einem kostbaren dunklen Lederschnitt-Etui geschützt. In jede der Tafeln sind vier der feinen und detailreichen Zeichnungen eingepasst, die von kleinen Rahmen gefasst werden. Die Tafeln waren ursprünglich als Leporello montiert; das kostbare Lederfutteral war als Schutz und durch einen Gurt wohl auch als Tragetasche konzipiert. Die Bestimmung dieses einmaligen Werkes liegt bis heute im Dunkeln: War es eine Vorbildsammlung für einen Wanderkünstler, der mit der Kunst Böhmens ebenso vertraut war wie mit jener Frankreichs und Italiens, oder war das Kunstwerk für einen Gönner bestimmt – ein Geschenk als Dank oder Werbung für existenzsichernde Aufträge?

Feinst ausgeführte Portraits und Fabelwesen

Auf den 56 Zeichnungen brilliert der Künstler mit 39 (zwei davon sind jedoch erst im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts dazugekommen) großartig ausgeführten, außerordentlich individualisierten Portraitköpfen, die von der Qualität eines Dürer sind, 16 Darstellungen von Tier- und Fabelwesen und einem expressionistisch anmutenden Totenschädel. Besonders faszinierend ist die einzige ganzfigurige Darstellung einer Spinne, die, wie alle Zeichnungen dieses Virtuosensücks auf einem alles verfremdenen grüngrauen Grund, das kleine Bildmotivbrillant hervorhebt. Die Kopftypen zeigen in ihrer Vielfalt den Zusammenhang mit sakral-christlichen Bildthemen – wie etwa der Gottesmutter Maria, dem Verkündigungsengel, dem Jesusknaben, Christus am Kreuz oder auch den Aposteln – ebenso wie den mit der profan-höfischen Welt. Und zwischen all den raumlosen Köpfen und Büsten entdeckt der Betrachter auch einen reizenden Jüngling, der in ein rundes Wasserbecken schaut: Narziss, der ob der Schönheit seines Spiegelbildes sicherlich schon im 15. Jahrhundert begrifflich mit der Malkunst verbunden war. Dieses Universum des „Weichen Stils“ höchster Qualität ist vor allem darauf ausgerichtet, beim Betrachter– heute wie vor 600 Jahren – Staunen zu erwecken und für die Fähigkeiten seines Schöpfers zu werben. Das Wiener Musterbuch ist ein spätes Zeugnis dessen, was man gemeinhin als Schule König Wenzels bezeichnet, und in dieser Eigenschaft erweist es sich als Summe dessen, was die böhmische Kunst seit den Zeiten von Kaiser Karl IV. und Peter Parler zustande gebracht hat, zugleich bildet es eine Verbindung zur späteren Malerei des 15. Jahrhunderts.

Ein mittelalterlicher Künstler und Buchmaler präsentiert sein Können

Dieses unglaubliche und in seiner Form wohl einzigartige Kleinod wird durch die originalgetreue Faksimilierung nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Edition gibt einem auserwählten Kreis von Sammlern die Möglichkeit, große Kunst in kleinem Format zu erleben, noch bevor das Wiener Musterbuch Ende 2012 mit der Neuaufstellung und Wiedereröffnung der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums wieder einer der großen Anziehungspunkte dieser Sammlung werden wird.

100 BILDER DER WEISHEIT

100 BILDER DER WEISHEIT

Der großartig illustrierte Text einer selbstbewussten Frau wird nach 600 Jahren zum ersten Mal erschlossen

Mit der Handschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag wird nun erstmalig ein Werk der berühmten Autorin faksimiliert. Diese Handschrift umfasst 96 Blatt (192 Seiten) im Format 13,5 x 20 cm und 98 Miniaturen – damit gehört sie zu den am reichsten ausgestatteten Texten Christine de Pizans. Jede Miniaturseite ist mit zierlichem Bordürenschmuck versehen, manche Textseiten weisen ebenfalls Bordüren auf und der Text selbst ist mit zahlreichen goldgehöhten Schmuckinitialen und farbigen Zierelementen ausgestattet. Der aktuelle Einband der Haager Handschrift ist modern.



Vom alten Einband ist uns nur überliefert, dass er aus blauer Seide war. Das Faksimile ist daher in blaue Rohseide gebunden. Der Kommentar, herausgegeben von Prof. Dr. Eberhard König

(Freie Universität Berlin), beinhaltet die komplette Übersetzung des Textes durch Prof. Dr. Siegbert Himmelsbach (Universität Graz), die Biographie Christine de Pizans sowie Erläuterungen zur Epistre

Othea und zu allen Miniaturen von Dr. Dieter Röschel und eine kunsthistorische Abhandlung zur Handschrift von Robert Schindler. Faksimile und Kommentarband im Schuber Faksimile-Edition der Handschrift Ms. 74 G 27 aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag.

Auflage 990 Exemplare.

Der Glanz des französischen Königshofes

Die Herrscher des Hauses Valois zogen als Mäzene Künstler aus ganz Europa in die französische Metropole. Karl V. legte den Grundstein für eine der wertvollsten Bibliotheken der Welt, Jean Duc de Berry beauftragte Künstler mit der Herstellung der prachtvollsten Handschriften dieser Zeit, die Herzöge von Burgund rivalisierten als Förderer der Künste mit ihren französischen Vettern und die Pariser Goldschmiedekunst strahlte auf ganz Europa aus. Diese Welt prägte die heranwachsende Christine maßgeblich, sie gewann in der königlichen Familie wertvolle Gesprächspartner, die sie auf ihrem späteren Lebensweg begleiten sollten.

Ein ungewöhnliches Frauenschicksal

Wenigen Jahren des Glücks – Christine war verheiratet und Mutter dreier Kinder – folgten schwere Schicksalsschläge. Der Tod des Vaters und dann des Ehemannes zerstörten die gesicherte Existenz der gerade erst Fünfundzwanzigjährigen. Eine Witwe hatte damals nur wenige Möglichkeiten: Sie konnte in den Schoß der eigenen Familie zurückkehren, auf eine neuerliche Heirat hoffen oder ins Kloster gehen. Doch das waren keine Alternativen für die selbstbewusste junge Frau.

Die erste selbständige Schriftstellerin des Abendlandes

Christine de Pizan entschied sich für einen völlig anderen Weg: Sie begann, ihren Lebensunterhalt mit Schreiben zu verdienen, erst als Kopistin, dann als Autorin eigener Werke. Dabei profitierte sie von der umfassenden Bildung, die sie, unterstützt durch ihren Vater, erworben hatte. Die Werke antiker Schriftsteller wie Homer, Ovid oder Vergil waren ihr vertraut, aber auch diejenigen mittelalterlicher Autoren wie Dante, Petrarca und Boccaccio. So konnte sie das Wissen ihrer Zeit im Umkreis des Hofes künstlerisch und literarisch perfekt umsetzen.

Poesie, Geschichte, Ethik und Gesellschaft

Christine de Pizans profunde Bildung war die Grundlage für ihre vielfältige, schon früh auch in den Kreisen des Hofes anerkannte schriftstellerische Tätigkeit. Sie schrieb Liebeslyrik und Texte über Frömmigkeit, philosophische und moralische Belehrungen, Biographisches und Autobiographisches – sie schreckte auch nicht davor zurück, zu politischen Themen dezidiert schriftlich Stellung zu nehmen. Ihr reiches literarisches Schaffen widmete Christine de Pizan den höchsten Fürste ihrer Umgebung, König Karl VI. und Königin Isabeau de Bavière, Ludwig von Orléans sowie den Herzögen Jean de Berry und Philipp von Burgund. Für die noblen, bibliophilen Herrschaften ließ sie herrlich geschmückte Handschriften ihrer eigenen Werke anfertigen.

Hundert Bilder der Weisheit – Ratschläge werden zu Miniaturen

Noch unter Christine de Pizans Aufsicht entstanden Anfang des 15. Jahrhunderts prachtvolle Bilderhandschriften von diesem Werk; teilweise schrieb die Dichterin die Texte selbst, viele der Miniaturen wurden nach ihren Anweisungen gestaltet. Der Othea-Brief, diese hundert Bilder der Weisheit, ist das am reichsten illustrierte Opus der außergewöhnlichen Dichterin, welches das ganze 15. Jahrhundert hindurch Buchkünstler zu stets sich steigernden Höchstleistungen anspornte.

Die Bilderhandschrift aus der königlichen Bibliothek in Den Haag

Das wohl künstlerisch beeindrucken ste Beispiel dieses klar gegliederten, spannenden Textes ist die Bilderhandschrift aus der Königlichen Bibliothek in Den Haag, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gemalt und geschrieben wurde. Sie besticht nicht nur durch eine abwechslungsreiche Szenenfolge, sondern auch durch die leuchtenden Farben der Miniaturen, deren Anzahl die Blattzahl des Codex noch übersteigt: Ein Bilderbuch also, in dem man, auch ohne den Text zu lesen, die reiche schöpferische Kraft der Christine de Pizan erleben kann.

Der Künstler und sein Auftraggeber

Auftraggeber für diese Handschrift, aus der im Lauf der Jahrhunderte zwei Miniaturen abhandengekommen sind, ist unzweifelhaft ein hoher Adliger Frankreichs gewesen. Ob es sich dabei um Jacques d’Armagnac oder um Charles de France, Herzog von Berry, handelte, wird wohl immer im Dunkeln bleiben. Anonym ist auch der großartige Meister der 98 Miniaturen. Seine hohe malerische Qualität weist eindeutig auf das künstlerische Umfeld von Barthélemy d’Eyck. Unverkennbar sind die Anklänge an die Formensprache des Piccolomini-Meisters und des Jouvenel- Kreises, auch Parallelen zur Kunst des Jean Fouquet sind deutlich zu erkennen. Der Schöpfer dieser Bilderhandschrift gehört zu den ganz großen Malern seiner Zeit.

Farbenpracht, Gold und Silber im Dienste einer großen Dichterin

Lebhafte Farben, reicher Goldschmuck und zartes Silber kennzeichnen die 98 Illustrationen dieser Handschrift und geben den Lebensweisheiten der Christine de Pizan das verdiente Kolorit. Meist mehr als die Hälfte der Seite füllende Miniaturen illustrieren dieses Buch, das zu einer Zeit entstand, als Tafelbilder und Buchmalerei erstmals in direkte Konkurrenz zueinander traten.

Strahlende Florentiner Miniaturen zum Leben Christi

Strahlende Florentiner Miniaturen zum Leben Christi

Pacino di Bonaguidas Buch der Bilder

Ein Kleinod spätmittelalterlicher Buchkunst
Auf 19 Blättern entfaltet sich in insgesamt 38 ganzseitigen Miniaturen ein reicher Bilderbogen spätmittelalterlicher italienischer Kunst in Tempera und Blattgold. Das Trecento zeigt sich hier in kunstvoller Vollendung; was Giotto in seinen Fresken in der Arenakapelle schuf, findet sich in gleicher Qualität, nur in kleinerem Maßstab, in dieser einzigartigen Bilderhandschrift wieder. Insgesamt 32 ganzseitige Bilder zeigen die wichtigsten Szenen aus dem Leben Christi.


Diesem Hauptteil beigefügt sind zwei Szenen aus dem Alten Testament und insgesamt vier Szenen aus dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna. Damit spannt sich der Bogen vom Alten über das Neue Testament bis hin zur Geschichte von Florenz im 13. Jahrhundert.

Ein Meisterwerk an der Schwelle zur Renaissance

Pacinos meisterhafte Darstellungen bestechen durch die unglaubliche Frische der Farben ebenso wie durch die klare, niemals überladene Ikonographie. Der Einfluss des großen Giotto zeigt sich durch die Übernahme einiger markanter Stilmerkmale.

Darstellungen aus dem Alten Testament flankieren christologische und hagiographische Szenen, ähnlich Einleitungszyklen von Psalterien, vor allem französischer Provenienz. Basis dieser Ikonographie bildeten italienische Übersetzungen des Werkes „La Somme le Roi“ des Dominikanerpaters Frère Laurent. Dieser Text enthält so ziemlich alles, was auch in einem Brevier für Laien enthalten ist. Ein Teil des Manuskripts widmet sich dem Leben des hl. Gherardo de Villamagna. Er wurde vor allem in und um Florenz verehrt; nur in einer Beschreibung aus dem 17. Jahrhundert sind uns Szenen erhalten, die ursprünglich auf einem ihm gewidmeten Altar angebracht waren und mehr oder weniger gänzlich den in der Handschrift gezeigten Szenen entsprachen. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass diese geheimnisvolle Handschrift zu einem Handschriftentyp gehört, der „Libelli“ genannt wird: illustrierte Heiligenviten, die in enger Verbindung mit dem Schrein oder den Reliquien des Heiligen standen.

Das Trecento und die italienische Kunst
Die italienische Kunst des Duecento war zunächst vom Einfluss byzantinischer Kunst bestimmt. Parallel begann zu Anfang des 13. Jahrhunderts die gotische Kunst die führende Rolle in der geistigen Erneuerung und grundlegenden Umwandlung der Kultur des westlichen Abendlandes einzunehmen. Einflüsse der Gotik sind in den Meisterwerken des Duecento bereits spürbar: so etwa in den Werken Cavallinis, Cimabues oder Duccios. Am Ende des Jahrhunderts erreichte die Malerei ihre reifste Phase, in der die beiden einwirkenden Tendenzen – hier die lebendige Tradition des Ostens, dort die machtvolle neue Formensprache des Westens – zu einer großartigen neuen Ausdrucksform verschmolzen.

Kulmination künstlerischer Entwicklung: Giottos Werk
Am Ende des Weges steht als Höhepunkt das Werk des Giotto, in dem sich die beiden großen Strömungen gegenseitig aufheben und so die Entstehung einer völlig neuen Kunst ermöglichen. Aus dieser Verbindung resultiert die universale Botschaft des Giotto. Seine Fresken in der Arenakapelle in Padua bezeichnen die innige Verschmelzung der beiden zusammenfließenden Kräfte.

Pacino di Bonaguida und der „Miniaturistische Stil“
Pacino war der erste, der die räumliche Bildauffassung Giottos in die Miniaturmalerei aufnahm – und er war der erste Buchmaler in Florenz, der uns namentlich bekannt ist. Eine seiner ganz speziellen Qualitäten war es, Szenen eigenständig zu entwickeln, ohne auf direkte Vorbilder Bezug zu nehmen.
Seine Originalität verriet der Künstler nicht nur in diesem herausragenden Werk, sondern auch in anderen Meisterwerken, die seinen Hang zu ungewöhnlichen Lösungen für Wünsche der Auftraggeber beweisen, so etwa der Lebensbaum in der Florentiner Akademie oder der Chiarito-Tabernakel, der sich heute im J. Paul Getty Museum in Los Angeles befindet. Der sogenannte Miniaturistenstil unterscheidet die Meisterwerke einer Gruppe von Künstlern, geführt von Bonaguida, von den „monumentalen“ Werken eines Giotto. Beide basieren auf den Entwicklungen des Trecento mit all seiner Fortgeschrittenheit. So können die Künstler des Miniaturistenstils ihre wahre Meisterschaft in detaillierten Bildszenen perfekt zum Ausdruck bringen. Die monumentale Malerei eines Giotto ist eindrucksvoll, statisch und sozusagen „ewig“, während die kleinen Szenen der Miniaturisten beweglicher wirken, die Handlung forttragen und daher auch vom Betrachter leichter aufgenommen werden können. Durch die natürliche Begrenzung der Szenen in den Handschriften muss praktisch ein Augenblick festgehalten werden – dieser Augenblick ist aber so kunstvoll ausgeführt, dass sich dem Betrachter die weiterführende Geschichte quasi aufdrängt und so ein unglaublich dynamisches Bild entsteht. Bonaguida hat damit eine neue Art der erzählerischen Entwicklung in der Buchmalerei begründet. Das phantastische Buch der Bilder des Pacino di Bonaguida ist zweifellos eines der wichtigsten Kunstwerke der Kunstgeschichte Europas an der Schwelle zur Renaissance.

Die Welt, wie man sie damals kannte 1574 und 1576

Die Welt, wie man sie damals kannte 1574 und 1576

Georg Braun und Franz Hogenberg

Detailgetreue Stadtansichten als historische Dokumente
Die älteste umfassende Sammlung wirklichkeitsnaher Städtebilder aus der ganzen Welt in zwei Bänden.

 

 

DE LISLE PSALTER

DE LISLE PSALTER

Drei Jahre intensiver Arbeit waren vom Abschluss des Exklusivitätsvertrages mit der British Library bis zur Realisierung der weltweit auf 800 Exemplare (für den deutschen Sprachraum lediglich 350) limitierten Faksimile-Edition von Arundel 83 II nötig.

Die originalgetreue Wiedergabe der 38 Seiten (19 Blatt) im Format 22,8 x 33,8 cm mit 33 teils ganzseitigen Einzelbildern zum biblischen Geschehen, 12 bebilderten, seitenfüllenden theologischen Schautafeln, einer schematischen Darstellung ohne figürlichen Schmuck sowie des Kalenders erfolgte unter der Verantwortung des Verlags Müller & Schindler.

Für die Wiedergabe der Goldziselierung wurde ein speziell entwickeltes Verfahren angewandt. Alle Blätter sind dem Original entsprechend randbeschnitten und mit Goldschnitt versehen. Als Vorlage für den Ganzledereinband diente der Einband von Add. MS 18972 (Peter Comestor, Historia Scholastica, 1451) der British Library. Für den Kommentarband zum Faksimile konnte die anerkannte Spezialistin für Psalterien des Mittelalters und englische Buchmalerei, Lucy Freeman Sandler (New York University) gewonnen werden, die dabei auch auf ihre früheren Publikationen und Arbeiten über den De Lisle-Psalter zurückgreifen konnte. Der De Lisle-Psalter ist ein höfisches Buch für das der Auftraggeber keine Kosten scheute und das in seiner Finesse und Eleganz typisch für den unter König Edward II. in Westminster gepflogenen „Decorated Style“ ist, der zum Feinsten und Formvollendetsten gotischer Kunst überhaupt gehört.

Ein strahlender Torso des Weltbüchererbes

 

Der Psalter des Robert de Lisle ist eine ganz große Bilderhandschrift der europäischen Gotik und eine der schönsten Handschriften, die die British Library in ihrer permanenten Ausstellung in der Sir John Ritblat Gallery neben dem Buch von Lindisfarne, den Bedford Hours oder der Goldenen Haggadah und anderen Höhepunkten des Weltbüchererbes zeigt. Auch wer nichts über dieses wunderbare Buch weiß, bleibt fasziniert vor der Vitrine mit der königlich anmutenden Bilderhandschrift stehen. Hier ist Englands Gotik, diese zum Himmel strebende Sehnsucht, in einer Art zum Bild geworden, wie wir sie da und dort in der französischen und englischen Architektur oder in einzelnen Altarbildern, aber nur ganz selten in der Buchmalerei finden. Der Psalter des Robert de Lisle (London, British Library, Arundel 83 II) umfasst 38 durchgehend illuminierte Seiten mit 33 teils ganzseitigen Einzelminiaturen zum biblischen Geschehen und einem eingestreuten Speculum theologiae mit 12 bebilderten, seitenfüllenden theologischen Schautafeln, einer weiteren schematischen Darstellung ohne figürlichen Schmuck und einem schön illuminierten Kalender, der das Buch einleitet.

Prachtvolle Bilder für einen Psalter oder unvollendetes Meisterwerk?

Die Vermutung liegt nahe, dass diese Bilderfolge der prächtige Vorspann für ein Psalterium war, dessen Textseiten nicht mehr erhalten oder vielleicht auch nie ausgeführt worden sind. Unvollendetes Meisterwerk oder Fragment? Diese Frage wird sich nie mehr beantworten lassen, da die Blätter nicht als zusammenhängende Lagen, sondern als Einzelblätter überliefert sind. Ende des 16. Jahrhunderts, eventuell auch in den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts, wurde dieses Buch einem Psalter beigebunden, der 1667 der Royal Society in London geschenkt wurde. 1831 erwarb das Britische Museum die Handschrift unter der Bezeichnung Howard Psalter Hours, die heute wegen des beigebundenen Torsos zum wertvollsten Bestand der British Library zählt.

Robert de Lisle, Mäzen im Dienste zweier Könige

Ob Robert de Lisle der Auftraggeber oder nur der erste Besitzer der Bilderhandschrift war, wissen wir nicht. Sicherlich aber entsprach das hochstehende Bildprogramm seiner Bildung und seinen Interessen. Reich an Ländereien, war der Baron Robert de Lisle schon früh Pair im englischen Parlament. König Edward II. und Edward III. schätzten seine Dienste, bis er 1341 in ein Londoner Franziskanerkloster eintrat, dessen bedeutendster Stifter er war. Den De Lisle-Psalter vermachte er bereits 1339 seinen zwei Töchtern, die sich ins Kloster von Chequesaundes zurückgezogen hatten. Eigenhändig vermerkte er im Kalender am 25. November: Ich, Robert de Lyle, übergebe dieses Buch heute im Jahr des Herrn 1339 an meine Tochter Audere mit meinem Segen. Und nach ihrem Tod an ihre Schwester Alborou, und so von Schwester zu Schwester, solange sie leben. Und danach verbleibe es auf immer und ewig bei den Schwestern von Chequesaundes. Der künstlerische und der theologische Wert waren ihm so wichtig, dass er die Bilderhandschrift vor den Unbilden einer weltlichen Sammlung bewahren wollte und lieber einer klösterlichen Institution überließ.

Im Londoner Hofstil ausgeführt

Der De Lisle-Psalter ist ein höfisches Buch, für das der Auftraggeber keine Kosten scheute und das in seiner Finesse und Eleganz typisch für den unter König Edward II. in Westminster gepflogenen „Decorated Style“ ist, der zum Feinsten und Formvollendetsten gotischer Kunst überhaupt gehört. Die vielen figuren- und handlungsreichen Szenen aus dem Leben Christi sind zweifellos in enger Wechselbeziehung zu den kirchlichen Tafelbildern und Altarmalereien Englands in dieser Zeit des blühenden Hochmittelalters entstanden. Eine große Nähe zu jenem Künstler, der das Chorgestühl der Westminster Abbey bemalt hat, ist offensichtlich.

Zwei singuläre Künstler

 

In der europäischen Buchmalerei war es auch im 14. Jahrhundert üblich, mehr als nur einen Künstler, neben dem Schreiber, für die Herstellung einer Bilderhandschrift zu verpflichten. So auch in unserem Fall, obwohl es verblüffend ist, dass zwischen der Arbeit des ersten Meisters, nach seinem wichtigsten Bild in der Handschrift „Madonna-Meister“ genannt, und jener des „Majestas-Meisters“ gut zwanzig Jahre liegen. So harmonisch die Abfolge der 38 Seiten auch wirkt, so unterschiedlich sind doch die Einflüsse, denen die beiden Meister sich verpflichtet fühlten. Die eigenständige künstlerische Entwicklung in Westminster wird durch den direkten Einfluss aus Paris noch großartig ergänzt.

Der Madonna-Meister

Wegen des Umfangs der von ihm übernommenen Arbeit kann der Madonna-Meister zweifellos als der Hauptmeister bezeichnet werden, denn ihm verdanken wir nicht nur den Großteil der Bilder zum Leben Jesu und Marias, sondern auch die figürlich ausgestatteten und mit Miniaturen versehenen theologischen Graphiken und Schaubilder. Wohl um 1310 führte der Madonna-Meister seinen Teil der künstlerischen Arbeit am De Lisle-Psalter aus. Seine Figuren stehen in anmutiger, gotisch geschwungener Pose da und sind an der Körperhaltung und Gestik im dramatischen
Geschehen der einzelnen Bilder jederzeit zu erkennen. Sie sind, was die Gotik in England immer wieder auszeichnet, sehr plastisch dargestellt, besonders dann, wenn die physische Präsenz der Figuren unterstrichen werden soll. Der Madonna-Meister versteht es aber auch, die Hintergründe der Bilder zugleich prachtvoll und pathetisch, doch auch zart und anmutig mit der Stimmung des Erzählinhaltes in Einklang zu bringen. Bei der Ausführung der illustrierten Graphiken wird deutlich, dass er die Pariser Theologie des Bonaventura und seiner Nachfolger an der Sorbonne sehr gut gekannt haben muss. Er kann die Zusammenhänge von Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, Ethik und Gesetz in klar gegliederten Schautafeln künstlerisch umsetzen. Es gelingt ihm, nicht nur die Lebensalter beeindruckend, den Tugendbaum und den Lasterbaum anmutig darzustellen, sondern auch schwierigere Themen einfach im Bild zu formulieren und für den Laien verständlich zu machen.

DAS STEIN-QUADRIPTYCHON DES SIMON BENING

DAS STEIN-QUADRIPTYCHON DES SIMON BENING

Ein flämischer Altar mit 64 phantastischen Miniaturen zum Leben Jesu Das Stein-Quadriptychon des Simon Bening

Eine Sammlung von 64 lebendigeindrucksvollen Miniaturen aus der Hand des Simon Bening. Die 64 Miniaturen entstanden zwischen 1523 und 1526. Jedes Bild misst 7,2 x 5,3 cm, und in ihrem heutigen Zustand sind jeweils 16 der Miniaturen auf Eichenholztafeln aufgezogen zu einem Tafelbild angeordnet. Die vier Diptychen messen jeweils 33,8 x 27 cm und sind von einem vergoldeten Holzrahmen gefasst, deren originalgetreue Replikate die Miniaturen rahmen.

Der Kommentar Lynn Ransom (Rare Book & Manuscript Library des Van Pelt-Dietrich Library Center der University of Pennsylvania) erarbeitet in ihrem ausführlichen Text die Entstehungsgeschichte des Stein- Quadriptychons ebenso wie die kaum bekannte, wechselvolle Geschichte. Sie nimmt ausführlich zu Simon Bening, seinem Werk und seiner Positionierung in der Kunstgeschichte Stellung.

Alle 64 Miniaturen werden genau beschrieben und in ihrem Zusammenhang als Vita Christi beleuchtet. Die Edition Faksimile-Edition des so genannten „Stein-Quadriptychon“ des Simon Bening mit der Signatur W 442 aus dem Besitz des Walters Art Museums in Baltimore. Die Auflage ist weltweit auf 800 Exemplare limitiert.

Simon Bening Stein- Quadriptychon

Wenn man von Miniaturen spricht, so stellt man sich unweigerlich die großartigen Bilder in Handschriften vor, wie sie die europäische Kunst über Jahrhunderte geschaffen hat. Umso erstaunlicher und faszinierender ist es, wenn man zum ersten Mal jenes Meisterwerk betrachtet, das in seiner Körperlichkeit so gar nichts mit Handschriften zu tun hat – und dennoch als eines der größten Werke deswohl berühmtesten Miniaturenmalers in die Kunstgeschichte eingegangen ist: das Stein-Quadriptychon des Simon Bening. Ein Werk von unglaublicher Dichte Insgesamt 64 phantastische Miniaturen des großen Meisters im Format von 7,2 x 5,3 cm sind auf vier Bildtafeln, die mit ihren vergoldeten Holzrahmen ein Format von 33,8 x 27 cm aufweisen, zusammengefasst. In dieser Dichte, und vor allem in seiner Konfektionierung ist das Stein-Quadriptychon bis heute einzigartig geblieben und zeigt auf engstem Raum das ganze Können des schon zu Lebzeiten als „der beste Meister der Buchillustration in Europa“ gerühmten Simon Bening. Simon Bening – Apotheose der Buchmalerei. Wie kein anderer steht Simon Bening als Synonym für die Buchmalerei selbst. Zu seinen Kunden und Auftraggebern zählten weltliche und kirchliche Fürsten, Könige und Kaiser, denen die Ghent- Brügger Schule als höchste und unverwechselbare Marke der Buchkunst galt – und das zu einer Zeit, da das handgeschriebene Buch bereits vom Buchdruck verdrängt wurde. Mit Simon Bening erreichte die Buchmalerei ihre Apotheose.

Ein Bilder-Epos über das Leben Christi

Die erste der vier Tafeln illustriert zunächst die Marienlegende und schildert dann Geburt und Kindheit Jesu. Die folgende Tafel zeigt 16 goldgehöhte Bilder, die von der Taufe im Jordan bis zur Verspottung Jesu führen. Eindrücklich und in sehr grellen Farben erlebt der Betrachter dann die eigentliche Passion und den Kreuztod. Die letzte Tafel schließlich schildert mit ihren Bildern den Ablauf von der Kreuzabnahme bis zum Pfingstwunder, um, wie bei einer Rahmenerzählung zum Leben Marias, ihrem Tod und ihrer Himmelfahrt, zurückzukehren. Den Abschluss bildet das Jüngste Gericht. Das „Stein- Quadriptychon“ ist einer der umfangreichsten und eloquentesten Bilderzyklen zum Leben Jesu aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters. Denn Bening erzählt hier nicht nur einfach eine Geschichte. Die 64 Miniaturen sind voll von ikonographischen Feinheiten und Mehrdeutigkeiten; sie zeigen liebevolle Darstellungen von Gegenständen des täglichen Lebens und vor allem sprüht aus den Miniaturen eine Lebendigkeit, transportiert in starken Emotionen in Gestik und Gesichtsausdruck. Die Geschichte Jesu wird so ausdrucksvoll erzählt, dass sie den Betrachter durch die bildliche Komposition zu einem tieferen Verständnis des Wunders von Christi Auferstehung führt. Auch der menschliche Aspekt hinter Jesu Lebens- und Leidensgeschichte bis hin zur selbstlosen Aufopferung, begleitet von nur allzu natürlichen Emotionen, kommt durch Benings Hand klar zum Ausdruck.

Bestimmung und Auftraggeber bleiben im Dunkeln

So wie der Erwerb der vier prachtvollen Tafeln mit den 64 großartigen, zwischen 1523 und 1526 auf Pergamentgemalten Einzelbildern im Dunkeln liegt, kann auch bis zum heutigen Tage über die Entstehung dieser Altarbilder nur gerätselt werden – ebenso wie über die Bestimmung der heute auf vier Tafeln aufgeteilten Miniaturen. Waren sie zunächst als Illustrationen konzipiert, die in ein Gebet- oder Andachtsbuch eingefügt werden sollten? Dazu jedoch ist kein passender Text der Zeit bekannt. Oder sollten diese kleinen Kunstwerke als lose Blätter in einem Album gesammelt werden – wofür der recht unterschiedliche Erhaltungszustand spricht?

Aus dem Dunkel der Geschichte ...

Gewiss ist nur, dass die Tafeln – bereits in ihrer heutigen Form – erst 1886 wieder aus dem Dunkel der Geschichte auftauchen: beim Verkauf der Sammlung des Pariser Kunsthändlers Charles Stein. Seit wann sie so konfektioniert waren, ist bis heute unbekannt; sie waren es aber wohl nicht von Beginn an. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Holzrähmchen um die einzelnen Miniaturen in einer Technik gefertigt wurden, die erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts möglich wurde. 1888 wurden die Miniaturen in einer Brüsseler Ausstellung gezeigt und verschwanden dann wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung, wahrscheinlich gingen sie in den Besitz eines privaten Sammlers über. Erst 1913, genauer am 13. April, tauchen sie wieder auf: in einer Sendung an den Eisenbahn-Magnaten Henry Walters in Baltimore. Heute ist das Stein-Quadriptychon einer der ganz großen Schätze der Handschriftensammlung des Walters Art Museum in Baltimore.

VON WUNDERSAMEN BEGEBENHEITEN

VON WUNDERSAMEN BEGEBENHEITEN

Die Veranschaulichung des Unvorstellbaren 74 Seiten Spätmittelalterlicher Vorstellungskraft in kommentierten Bildern

Das Faksimile

Originalgetreue Faksimile-Edition der Handschrift Ms 32,513 aus dem Besitz der Irish National Library, Dublin 38 + 2 Blätter im Format 100 x 78 mm 37 Miniaturseiten mit Blattgold Das Faksimile ist wie das Original in grünen Samt mit Goldstickereien gebunden

Kommentarband

Texte von Prof. Dr. Eberhard König und Dr. Ines Dickmann. Beide Bände in roter Lederkassette mit Goldprägung Faksimile-Edition limitiert auf 800 nummerierte Exemplare Wundersamen Begebenheiten Spätmittelalterliche Vorstellungskraft in kommentierten Bildern


Die Veranschaulichung des Unvorstellbaren

In goldglänzenden Rahmenschmuck stellte ein bis heute anonym gebliebener deutscher Künstler des 15. Jahrhunderts romantisch schöne Bilder, die Unvorstellbares belegen sollten: Vögel, die auf Bäumen wachsen, Wasser, das eine Jungfrau im Sieb tragen kann, aber auch bekanntere Mythen wie der Phönix, der aus der Asche steigt, Circe, die Menschen in Tiere verwandeln kann, oder der Löwe, der seine Jungen durch Brüllen zum Leben erweckt. All das, um zu beweisen, dass sich die Jungfernschaft Marias eben einreiht in eine große Folge unglaublicher, jedoch wahrer Ereignisse. In der zierlichen deutschen Handschrift aus Dublin, diesem wunderbaren Bilderbuch des Defensorium inviolatae perpetuaequae virginitatis castissimae genetricis beatae Mariae wird das Unmögliche möglich und für die Menschen der Zeit auch glaubwürdig. 37 Blätter sind auf der Vorderseite mit ganzseitigen, sehr feinen Miniaturen ausgestattet, zu denen auf der Rückseite stets kurze, auch schon emblematisch anmutende Verse in Deutsch und Latein niedergeschrieben sind. So stehen goldgehöhte bildnerische Kleinode der Buchmalerei neben erklärenden Texten eines Dominikanerpaters aus dem 15. Jahrhundert. Die Beweisführung in Bild und Text folgt einer eigenen Logik: Wenn die Götter schon in der heidnischen Antike Wunder bewirkt haben sollen, um wie viel glaubwürdiger sind dann die Wunder der christlichen Welt.

Wie kann da noch an der Jungfräulichkeit Mariens gezweifelt werden? Wenn in Kappadokien der Wind Stuten befruchten kann, dann mag auch die Magd des Herrn als Jungfrau empfangen haben. Wenn Jupiter die Danae durch einen Goldregen schwängerte, kann es keinen Zweifel mehr geben, dass Maria als Jungfrau geboren hat. Wenn in einem Venustempel die Öllampe niemals verlischt, ist die immerwährende Jungfräulichkeit bewiesen.

Hinreissende Miniaturen der kölner Schule

Die Miniaturen sind von einem unbekannten Maler, der zweifellos an diesem ungewöhnlichen Text seine besondere Freude hatte, in hinreißendem Stil gemalt. Der Künstler liebt Genrebilder und die Auseinandersetzung mit antiken Figuren, denen er aber Kleidung und Auftreten seiner Zeit verleiht. Dieser wohl aus Köln stammende Maler ist stark von der Schule eines Stefan Lochner geprägt. Eindrucksvolle Innenräume und landschaftsbetonte Stimmungsbilder in erfrischender Farbigkeit zeichnen ihn ebenso aus wie die Liebe zu Details, die dem Betrachter ruhiges und geduldiges Schauen abverlangen. Es ist verblüffend, wie gut es ihm gelingt, Unvorstellbares anschaulich zu machen. Für Köln als Ursprungsort spricht vor allem auch der Randdekor: die für die rheinische Domstadt so charakteristischen Goldrispen, dick auf das Pergament gelegte Zweige und Blättchen aus Gold mit zierlichen Blüten in zarten Farben. Diese Bilderhandschrift wird mit dem auch als illustrierte Inkunabel verbreiteten Text des Franz von Retz auf die Mitte des 15. Jahrhunderts, etwa um 1460, datiert. Die von Professor Eberhard König, dem heute unumstritten besten Kenner der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, kommentierte Faksimile-Edition veröffentlicht zum ersten Male dieses viel zu lange unbekannt gebliebene Dokument abendländischer Kunst- und Glaubensgeschichte. Der Autor des Textes, der Wiener Dominikanermönch Franz von Retz (1343–1427), schuf hier eine ganz besondere Form spätmittelalterlicher Typologie und Emblematik, die so bildhaft war, dass sie nur in Malerei umgesetzt verständlich gemacht werden konnte. Eigentlich ist es kaum fassbar, dass es in diesem Buch, auch für den Kenner der mittelalterlichen Geisteswelt so unendlich viel Neues zu entdecken gibt. Wunder der Antike, Biblisches, Apokryphes und verkürzt wiedergegebene Vorstellungen von Albertus Magnus oder Isidor von Sevilla werden allesamt zu einer marianischen Weltsicht verbunden, die in diesem Buch aber nur ein Ziel hat, nämlich die Jungfernschaft Mariens zu belegen. Einfach, aber oft auch rätselhaft sind die dem ganzen Buch zugrunde liegenden Gedanken.

CIVITATES ORBIS TERRARUM 1574

CIVITATES ORBIS TERRARUM 1574

Die älteste umfassende Sammlung wirklichkeitsnaher Städtebilder aus der ganzen Welt

Die Welt, wie man sie damals kannte. Zwei Generationen vor Matthäus Merian schufen der Kölner Theologe Georg Braun und der flämische Kupferstecher Franz Hogenberg gemeinsam mit anderen erfahrenen Künstlern ihr großes Städtewerk, das im Lauf der Jahrhunderte zunehmende Berühmtheit erlangte. Es enthält Ansichten und Pläne von Städten aus der ganzen damals bekannten Welt – Civitates Orbis Terrarum lautete daher auch der Titel des 1574 erschienenen Bandes.


Detailgetreue Stadtansichten als historische Dokumente

Für unsere Kenntnis mittelalterlicher Städte – vor den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und den barocken Umbauten – sind diese vorzüglichen Radierungen von immenser Bedeutung, zumal sie neben den detailgetreuen Bildern von Stadt und Landschaft viele zusätzliche Informationen liefern: Wappen, Genreszenen aus dem Alltag der Bauern oder Fischer, Trachten, Schiffe und Fuhrwerke aller Art etc. In anekdotenreichen Texten beschreibt Georg Braun die geographische Lage, die historische Entwicklung und die wirtschaftlichen Verhältnisse jeder abgebildeten Stadt – lehrreich und amüsant zugleich.

Originalgetreue Faksimile-Edition, jeweils im Format 28 x 41 cm.
Goldschnitt. Lederband mit Goldprägung.

Meisterwerke aus der Schlossbibliothek

Meisterwerke aus der Schlossbibliothek

Eine atemberaubende Sammlung aus dem Musée Condé

ChantillyDas Schloss Chantilly beherbergt wohl eine der eindrucksvollsten und schönsten Bibliotheken der Welt – unter anderen gehört zu dem Bestand dieser Sammlung eine der bekanntesten Handschriften unserer Zeit: die Très riches Heures du Duc de Berry.

Das wunderschöne Renaissance-Schloss ganz in der Nähe von Paris wurde im 16. Jahrhundert von Anne de Montmorency erbaut und hat seither eine bewegte Geschichte durchlebt, bis es im 19. Jahrhundert schließlich vom Duc d’Aumal – Sohn des Bürgerkönigs Louis-Philippe – dem Institut de France vermacht wurde.

Die historische Bibliothek umfasst um die 700 Handschriften und 12.000 wertvolle Bücher. Aus diesem großartigem Bestand erscheinen nun erstmals 10 Einzelseiten im Faksimile aus den schönsten und bedeutendsten Handschriften dieser unglaublichen Sammlung. Die Blätter werden unter Passepartout in einer prunkvollen Lederkassette mit einer Applikation des Wappens, das die Eingangspforte des Schlosses schmückt, wiedergeben.  Ein umfassender Begleittext zu der Geschichte der Sammlung, des Schlosses und mit Bildbeschreibungen zu den einzelnen Seiten liegt als großformatiges Textheft bei.

Kunst

MEISTERWERKE , KUNSTSCHÄTZE UND SAMMLERSTÜCKE

MEISTERWERKE , KUNSTSCHÄTZE UND SAMMLERSTÜCKE

Lassen Sie sich von der Schönheit den Atem rauben, erleben Sie ein Stück Geschichte, lassen Sie sich verführen zum Sehen und fühlen Sie die Emotionen.

Ob Kunstliebhaber oder Sammler: Die DOMI Exclusiv GmbH öffnet Ihnen die Tür in eine faszinierende Welt der Kunst: Eine Welt voller Meisterwerke, Kunstschätze und Sammlerstücke. Gerne beraten wir Sie beim Aufbau Ihrer eigenen Kunstsammlung, suchen für Sie ganz gezielt nach limitierten Editionen und verraten Ihnen auch noch die Kunst der Aufbewahrung.

Limited Edition.
Sind Sie auf der Suche nach einer streng limitierten Auflage, die im Handel längst vergriffen ist? Welches Meisterwerk auch Ihr Interesse geweckt hat, wir kümmern uns gerne um individuelle und herausfordernde Suchaufträge.

Die Kunst des Sammelns.
Wir unterstützen Sie bei der wohl schönsten Form des Sammelns. Den höchsten Sammlerwert erzielen Sie mit Top-Objekten und sehr hohem Qualitätsniveau. Der persönliche Gewinn, die Freude an der Kunst, ist Ihnen ohnehin garantiert.

Kunst: Ist es Liebe? Ist es Sammlerleidenschaft?
Entscheiden Sie, was es ist! Wir unterstützen Sie dabei.
Die Wertentwicklung von "limitierten" und "vergriffenen" Kunst- und Sammlerobjekten unterliegt ähnlichen Bedingungen wie z.B. der Kunstmarkt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ein Werterhalt oder eine Wertsteigerung der Produkte wird daher ausdrücklich nicht zugesichert.

ARMIN MUELLER-STAHL LITHOGRAPHIEN

ARMIN MUELLER-STAHL LITHOGRAPHIEN

„Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen."

Und wie er es als Schauspieler gewohnt ist, das Wesentliche einer Figur herauszuarbeiten, spielt auch im bildnerischen Schaffen Armin Mueller-Stahls die Menschendarstellung, das Portrait, eine wichtige Rolle. So hat er Personen seiner Umgebung genauso porträtiert wie von ihm bewunderte Dichter oder Musiker, Schauspieler oder Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Und in seinen Selbstportraits finden wir auch immer wieder Erinnerungen an seine Rollen, wie bei dem Blatt „Selbst als Jean Buddenbrook", der Figur aus dem berühmten Roman von Thomas Mann, die er in der Verfilmung von Heinrich Breloer darstellt.

Auch die beiden anderen Original Lithographien aus der hier vorliegenden Mappe, die Portraits des Komponisten sowie Erneuerer der Musik „Johann Sebastian Bach" und des bedeutenden Lyrikers „Friedrich Hölderlin" zeigen sein großes Können, sich auf das Wesentliche zu reduzieren und gleichzeitig das Charakteristische herauszuarbeiten.

So spiegeln alle drei Blätter dieser Mappe die große virtuose Differenziertheit Mueller-Stahls Kunst und seine unglaubliche Dynamik, die nichts im Unbestimmten lässt und durch seine intuitive Charakterisierungsschärfe den Betrachter begeistert.

Die Bilderbibel der Barmherzigkeit

Die Bilderbibel der Barmherzigkeit

Jahrhundertealte Handwerkskunst erleben

154 Original- Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken

Die weltweit streng limitierte Bilderbibel der Barmherzigkeit ist im Dezember 2016 erschienen. Jeder Band weist eine handgeschriebene Limitierungs-Nummer auf und wird zum Schutz des wertvollen Einbandes in einer Luxus-Kassette geliefert. Über 350 zum Großteil mit Foliengold ausgestattete ganzseitige Bilder illustrieren den Text. Diese Miniaturseiten ermöglichen einen Einblick in acht Jahrhunderte europäische Kunstgeschichte: durch unverwechselbar reproduzierte Prachtseiten aus 154 verschiedenen Handschriften aus mehr als 40 Bibliotheken weltweit.

Die wichtigsten Häuser der Welt haben dem Verlag ihre Archive geöffnet und Handschriften-Meisterwerke aus dem Mittelalter für dieses Projekt zur Verfügung gestellt: die Österreichische Nationalbibliothek in Wien, die Bayerische Staatsbibliothek in München, die Heidelberger Universitätsbibliothek, die großen Berliner Bibliotheken - um einige der bedeutendsten Institutionen im deutschen Sprachraum zu erwähnen.

Weitere bedeutende Bibliotheken wie die British Library in London, die Morgan Library in New York, das Getty Museum in Los Angeles oder die Bibliothèque nationale de France in Paris - und vor allem die Biblioteca Apostolica Vaticana mit ihren unschätzbaren Beständen - sind mit ihren Handschriften in der Bibel vertreten.

356 MINIATUREN, GLÄNZENDES FOLIENGOLD MEHR ALS 920 ILLUSTRATIONEN, EDLE PRACHTBINDUNG MIT BESCHLÄGEN.

356 MINIATUREN, GLÄNZENDES FOLIENGOLD MEHR ALS 920 ILLUSTRATIONEN, EDLE PRACHTBINDUNG MIT BESCHLÄGEN.

Ein Meisterwerk der Handbuchbindekunst

  • Vollständige Ausgabe der Bibel (Altes und Neues Testament)
  • 1.024 Seiten im Format von 34 x 24 cm auf feinstem Volumenpapier
  • persönlich unterschriebenes Vorwort von Papst Franziskus
  • High-End-Faksimiledruck mit Druckgold, Foliengold und Patina
  • 356 Miniaturen aus Handschriften aus 8 Jahrhunderten in
  • Faksimilequalität, davon 270 mit Foliengold, 571 Ornamente
  • insgesamt mehr als 920 Illustrationen aus 154 verschiedenen Handschriften
  • atemberaubende Luxusbindung in Echtleder mit acht
  • Eckbeschlägen, zwei goldenen Schließen und punziertem Goldschnitt
  • Präsentation in einer edlen Schmuckkassette
  • Familienstammbaum zum Ausfüllen am Ende der Bibel
  • abnehmbares Kreuz mit Rubin
  • Limitierung von weltweit 2016 Stück
Persönliche Übergabe der Bilderbibel an Papst Franziskus in Rom

Persönliche Übergabe der Bilderbibel an Papst Franziskus in Rom

Ein ganz besonderer Tag

Die Verlegerin des Verlags Müller & Schindler, Charlotte Kramer, und DOMI Exclusiv-Geschäftsführer Michael Kriegler überreichten im Rahmen einer Audienz bei Papst Franziskus das Exemplar mit der Nummer 1 der streng limitierten Ausgabe der goldenen „Bilderbibel der Barmherzigkeit“. Die Bilderbibel weist mehr als 920 Illustrationen auf 1024 Seiten, punzierten Goldschnitt sowie einen Einband aus echtem Leder mit echtvergoldeten Schließen, Beschlägen und einem echtvergoldeten Kreuz mit Rubin am Vorderdeckel auf.

Papst Franziskus hatte die Luxusbibel bereits in ihrer Entstehung begleitet: Er hat nicht nur ein sehr persönliches Vorwort eigenhändig verfasst, sondern auch jenes Kinderkrankenhaus in Afrika ausgesucht, an das ein Teil des Erlöses karitativ gespendet werden. DOMI Exclusiv GmbH-Geschäftsführer Michael Kriegler: „Ich danke Papst Franziskus für das entgegengebrachte Vertrauen und die Realisierung dieser einzigartigen Edition.“

Bildung

Bildung

Mit mehr Wissen einen Schritt voraus

Die DOMI Exclusiv GmbH ist Ihr verlässlicher Partner im Bereich Bildung. Wir greifen auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurück und haben Altbewährtes mit innovativen, nachhaltigen Konzepten vermischt, wodurch wir als Ihr kompetenter Komplettanbieter in sämtlichen Fragen und Lebensphasen, rund um das Thema Bildung glänzen und überzeugen können. Lassen Sie sich von unserem Programm überzeugen und wählen Sie einen unserer Schwerpunkte in der Menüleiste aus, um uns noch näher kennen zu lernen.

Wir richten uns an alle die mehr Wissen wollen!

Wie jedes Produkt auf dem Markt, seien es Print- oder digitale Werke, beziehen unsere Produkte ihren Wert aus dem individuellen Nutzen. Sie dienen dem Zweck der Weiterbildung und Wissensvermittlung sowie als Unterstützung und Bereicherung im täglichen Leben. Als Wertanlage wie etwa Gold oder Aktien sind unsere Produkte nicht geeignet. Ein Werterhalt oder eine Wertsteigerung wird daher ausdrücklich nicht zugesichert, auch nicht im Zusammenhang mit einer Sammlung. 

Wundervolle Erde - UNESCO das Erbe der alten Welt

Wundervolle Erde - UNESCO das Erbe der alten Welt

Das einzigartige Vermächtnis der Welt

Von den Megalithanlagen auf Malta zur verspielten Jugendstilarchitektur, vom Ökosystem Wattenmeer zu den eisigen Gletschern der Alpen, von den ägyptischen Pyramiden zur Großen Mauer in China – viele menschliche Kulturleistungen und zahlreiche Naturphänomene unserer Erde sind einzigartig und auch für nachfolgende Generationen schützenswert.


Aus diesem Grund hat es sich die UNESCO zur Aufgabe gemacht, sämtliche Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen »außergewöhnlichen universellen Wert« haben, als »Erbe der Welt« zu wahren.

Mehr als 1000 Denkmäler in über 160 Ländern


Nach den internationalen Bemühungen, den Tempel von Abu Simbel zu retten, wurde 1972 das »Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt« von der UNESCO verabschiedet. Die UNESCO-Welterbeliste steht für den Anspruch, alle Kulturen der Welt als gleichberechtigt und als gemeinsames Gut der gesamten Menschheit zu betrachten. Mehr als 1000 Denkmäler in über 160 Ländern umfasst diese Liste bereits, kulturelle Unterschiede sowie regionale und historische Besonderheiten werden so sichtbar, ergreif und erfahrbar.

Die größte Herausforderung ist es, diese einmaligen Zeugnisse der Menschengeschichte vor Angriffen und dem Verfall zu bewahren wie beispielsweise durch Kriege und Zerstörung durch extremistische Gruppierungen. Zu diesem Zwecke wird eine präventive Dokumentation der Welterbestätte durchgeführt, nationale Experten für Notfallmaßnahmen geschult, die Planung für den Wiederaufbau zerstörter Stätten übernommen sowie umfangreiche Aktivitäten gegen den illegalen Handel mit Raubgütern aus geplünderten Stätten unternommen. Und nicht zuletzt arbeitet die UNESCO Hand in Hand mit Tausenden Experten in der ganzen Welt, um das Wissen über das Erbe der Menschheit an künftige Generationen weiterzugeben.

Auch in diesem Sinne entstand die Buchreihe »UNESCO – Das Erbe der Alten Welt«. Sie stellt eine weltweit einzigartige Edition dar, die das von der UNESCO ausgezeichnete Welterbe erstmals im Rahmen einer großartigen und opulent ausgestatteten Text- und Bildenzyklopädie beschreibt. In 12 Bänden werden auf insgesamt 4128 Seiten alle Welterbestätten in Europa, Afrika, Asien sowie Australien und Ozeanien beschrieben. Über 6000 farbige Abbildungen und teils ausklappbare Panoramaansichten entführen die Leser an berühmte und unbekannte Orte und laden zum Schwelgen und Staunen ein.

WUNDERVOLLE ERDE

WUNDERVOLLE ERDE

Die Welt in der wir leben

Eine einmalige Foto-Enzyklopädie der besten Geofotografen der Welt. Jetzt neu und einzigartig in einer wertvoll ausgestatteten Buchedition. Eine beeindruckende Reise in die verbliebenen Paradiese der Schöpfung, eine ebenso beeindruckende Reise zu den pulsierenden Metropolen der Menschheit.

Es waren die Zeiten, in denen die damalige Welt „sich öffnete“, Zeiten der Entdeckungen und Eroberungen, der wirklich großen Abenteuer.

Seitdem haben Forscher und Wissenschaftler jede „terra incognita“ erkundet, haben Satelliten die Erde aufs Genaueste vermessen. Und doch: Vieles, allzu vieles ist bis heute „fern“ geblieben. Die Weiten Asiens, die Inselwelten des Pazifiks, die Landschaften der Sahara, Alaska und das nördliche Amerika, die Bergwelt der Anden, die eisige Welt der Antarktis: Wer schon könnte für sich in Anspruch nehmen, ein detailliertes Bild all dieser faszinierenden Naturlandschaften unseres Planeten zeichnen zu können ? 

Zudem: die „Welt“ bleibt nicht stehen, die Natur nicht unberührt. Der Mensch verändert den Planeten Erde. Und zwar so beeindruckend, dass selbst wissenschaftlich arbeitende Geologen bereits von einem neuen Erdzeitalter sprechen - dem Anthropozän. Der Mensch als Gestalter der Erde. 

Neue „Landschaften“ entstehen. Man mag sie nicht – wie Gottes Schöpfung – als Paradies bezeichnen. Bei weitem nicht. Eine enorme Faszination jedoch ist auch diesen neuen „Landschaften“ und ihren Bewohnern nicht abzusprechen. Besonders nicht jenen pulsierenden Mega-Metropolen, die immer wieder begeisterndes Staunen hervorrufen, in die zu Reisen, die zu erleben, der Traum eines jeden „Weltenbürgers“ ist. Vorab New York, unbestritten die Weltmetropole. Aber auch London, Paris, Berlin, Rom, Istanbul …Metropollandschaften von enormer Ausstrahlung und Faszination. 

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“,

spricht Laotse.

Beginnen wir unsere Reise um die Welt mit 

Wundervolle Erde – Die Welt in der wir leben

Eine einmalige Foto-Enzyklopädie der besten Geofotografen der Welt. Jetzt neu und einzigartig in einer wertvoll ausgestatteten Buchedition. Eine beeindruckende Reise in die verbliebenen Paradiese der Schöpfung, eine ebenso beeindruckende Reise zu den pulsierenden Metropolen der Menschheit.

Möge dieses beeindruckende Werk also helfen, „Weltenbürger zu sein, überall zu Hause und überall unterwegs“, der „erste“ Schritt zu den Schönheiten unseres Planeten. Auf dass die vielen tausend Informationen zusammen mit den vielen tausend fantastischen Fotos über die schönsten Natur- und Kulturmonumente unser Wissen vertiefen, Verständnis schaffen, Verantwortung fördern und nicht zuletzt Neugier und Fernweh wecken.

Wie sagt der große indische Dichter Rabindranath Tagore: 

„Wir leben in dieser Welt, solange wir sie lieben.“

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